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Die Europäische Union hat vor kurzem das Reduktionsziel für von Fahrzeugen verursachte CO2-Emissionen von 40% auf 35% gesenkt. Der deutsche Industrieverband VDA behauptet, dieses Ziel sei immer noch zu hoch und sollte auf 30% reduziert werden, um Schäden an der Automobilindustrie des Landes zu vermeiden.

Während Bundeskanzlerin Angela Merkel die Reduzierung des Ziels befürwortet, ist VDA-Präsident Bernard Mattes enttäuscht, dass sich andere Mitgliedsstaaten nicht dafür ausgesprochen haben, „ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Arbeitsplätzen und dem Klimaschutz zu finden“. Er erklärt weiter: "Die Sicherheit der Arbeitsplätze wird verringert und Deutschland als Industriestandort geschwächt".

Die Hersteller investieren und treiben die Produktion von Elektrofahrzeugen voran, der Mangel an Infrastruktur ist jedoch ein großes Hindernis für den Umstieg auf Elektrotechnologie. Der VDA bemerkte außerdem, dass die EU-Regierung mehr von der finanziellen Verantwortung übernehmen sollte, die für die Schaffung von Ladestationen notwendig ist.